„Am Strand von Bochum ist allerhand los“ – Postkarten von Jurek Becker

Dieses bei Suhrkamp erschienene Konvolut eines Auszugs von Jurek Beckers Postkarten an seine Frau, seine Familie und enge Freunde wie das Ehepaar (Manfred) Krug, Burgel Zeeh und seinen Verleger Siegfried Unseld ist ein wahrer Genuss für Menschen, die Kurztexte lieben und denen der Austausch mittels Post eine Freude bereitet. Ich werde Christine Becker, die Nachlassverwalterin… Weiterlesen „Am Strand von Bochum ist allerhand los“ – Postkarten von Jurek Becker

Die verborgene Bibliothek

Alberto Manguel hat eine intensive Beziehung zu seinen Büchern, seiner Sammlung. Bücher gehören nicht nur ein Objekt des gelesenwerdens, der Anhäufung von Texten, Wissen, Buchstaben. Es ist ein lebendes Objekt mit Ecken, Kanten, Macken aus denen die Erinnerung erwächst, mit diesen Gegenständen, Zeit(en) erlebt zu haben. Sie sprechen Geschichte, haben Eintragungen, haben Charakter. Sie riechen.… Weiterlesen Die verborgene Bibliothek

Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze – Wilhelm Genazino

Der Roman von Wilhelm Genazino habe nur 175 Seiten, vermeldet der Deutschlandfunk und ich stöhne innerlich und erhebe die innere Stimme zu kreisenden Hasstiraden der von Messzwängen beherrschten Kritiker. Verdammte Hacke, was hat die Seitenzahl mit einer Kritik zu tun? Einzige Antwort: Nix. Es geht mir so auf die Nerven, immer wird mit dem Verkaufspreis… Weiterlesen Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze – Wilhelm Genazino

Rezension: Poe – Neuübersetzung

dtv hat hier in der Klassik ein ziemliches Brett an Druckqualität und inhaltlicher Neupräsentation hingelegt. Soweit die Vorschusslorbeeren vorweg. Man mag mich einen Dummen schimpfen, aber ich kannte Poe nur vom Hörensagen. In irgendeinem Radiointerview bezog sich der Interviewte immer wieder auf Poe und dessen gruselige Geschichten. In Ravensburg während einer Recherchereise drängte er sich… Weiterlesen Rezension: Poe – Neuübersetzung