Harald Schmidt nur First Class

Ein schönes Special von Pierre M. Krause. Er holt sein Idol und zeitweise ehemaligen Arbeitgeber am Frankfurt-Flughafen Fernbahnhof ab, um mit ihm den nicht wirklich kurzen Weg in das Terminal 1 am Frankfurter Flughafen zu gehen. Schmidt kommt mit dem ICE aus Köln, seiner Heimat, an und will weiter zu Dreharbeiten des Traumschiffs. Dort spielt er, mit Unterbrechungen, den Kreuzfahrtdirektor Schifferle und steht dabei gerne in der Unschärfe, wie er schonmal sagte. Schmidt verlängert gerne seine Trips. So auch hier, zwei Drehtage und er bleibt aber 17 Tage an Bord – privat bezahlt, wie er in einem Interview bereits deutlich betonte.

Schmidt muss nach Kapstadt, fliegt aber erst nach Johannesburg, da auf diesem Flug die Lufthansa Erste Klasse bietet, auf dem Flug nach Kapstadt aber nur Business (ich denke, dass ist der A340-600 mit reiner Business Class und Eco-Bestuhlung). Nun wissen wir also, Schmidt fliegt First. Ich gönne es ihm und die First der LH ist auch sehr schön.

Die Lufthansa verfügt in Frankfurt über ein eigenes First Class Terminal, dessen Auffinden etwas schwierig ist (Ebenen!). Schmidt führt Krause ein in die Riten der oberen Zehntausend der Fluggäste und so asketisch verläuft der Besuch im Terminal: kein Alkohol, kein Bad, keine Dusche, keine Bargelage.

Ein schönes Stück von zwei Menschen, die sich schätzen.

 

Beitragsbild: Screenshot Youtube/SWR