Gerhard Schröder über Doris

Gerhard Schröder lebt seit Herbst 2016 in Scheidung von seiner vierten Ehefrau Doris. Lange war nicht bekannt, dass Schröder eine neue Lebenspartnerin an seiner Seite hatte. Dieses wurde erst vor kurzem Publik. Schröder-Köpf offenbarte es auf ihrer dienstlichen Facebook-Seite.

Als das ZDF Anfang 2017 eine Reportage über Schröder Wirken sendete, sagte er hierin zwar wie regulär nichts über seine Beziehung zu Wladimir Putin, aber über sein Privatleben sprach er umso mehr. Verwunderlicherweise. Mit dem heutigen Wissensstand machen diese sehr warmen Worte noch mehr Sinn, werden aber m.E. nicht ausreichend gewürdigt. Insbesondere da Schröder gerne als rüpelhafter Macho dargestellt wird.

Wie sehr er auf Doris´ Rat hörte, sehen Sie hier, als er seine Rede zum Nein an die USA bei der Unterstützung im Irak-Krieg vorliest, ab Minute 34:28.

Und jetzt wird es direkt nach diesem O-Ton wichtig, denn es wird über Schröders Ehe-Aus gesprochen. Dabei verlautbart er folgendes kurz nach 35:35:

Die Trennung als solche ist nicht anders als bei anderen Menschen auch, nämlich schwierig und schmerzhaft, gar keine Frage. Die Tatsache indessen, dass diese Trennung öffentlich wird, macht es nicht einfacher.

Wenn da was schiefgegangen ist – und da ist ja was schiefgegangen in meinem persönlichen Leben – lag das sicherlich mehr an mir als an den Frauen.

Das gilt auch und insbesondere für meine jetzige Noch-Frau. Sie wissen um die Trennung und sie (gemeint: Doris Schröder-Köpf) ist sehr politisch, sehr intelligent und eine wunderbare Mutter; und ich werde nie ein schlechtes Wort über sie verlieren.

Die Reportage ist bei Youtube unter „Mensch Schröder!“ zu finden.

Das Verhältnis wirkte nicht immer so gesellig. Im Portrait über Schröder-Köpf bei ihren Ambitionen für den niedersächsischen Landtag, wirkte es bisweilen doch eher ruppig, lesen Sie hier in der ZEIT.