Rezension: Schreibwaren

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass sowohl mein privater als auch mein dienstlicher Schreibtisch übersäht sind mit Utensilien vergangener Zeit. Unmengen Kulis, Farbstifte, Filzstifte, geschenkte Stifte, Anspitzer, Bleistiften, Linealen, Radiergummi, persönliches Briefpapier, persönliche Briefumschläge, Stempel, meinem Mont Blanc-Schreibset, meiner Stiftablage aus Zigarrenkisten, unzählige Bücher.

Alles ist aus Papier oder dient der Veredlung selbigen. In Schreibwaren finden sich für alle Menschen, die diesen Objekten einer entrückten Epoche feinfühlig verbunden sind, schöne Impressionen und liebevolle, detailreiche Bilder.
Ein Sammelsurium an Tipps, klar strukturiert anhand der Hauptkategorien wie z.B. Klebemittel, Briefe, Spitzer, Notizbücher, Post. Mit grandiosen Bildwelten zum Versinken, zum Träumen. Aber wichtig: eben auch mit handfesten Hinweisen auf einzigartige Schreibwarengeschäfte, Wissen verbreitende Podcasts und Erklärungen zu Gerätschaften, die selbst ich nicht alle kenne.

Ein Buch perfekt für jeden Papier-, Schreib-, und Haptikliebhaber. Es riecht gut, ist schön verarbeitet und bietet sich spätestens zu Weihnachten an, es zu verschenken. Ein ideales Buch zum Blättern, zum geistigen Anhalten, zum Fliegenlassen der Gedanken. Hier bei mir, hat es einen festen Platz und wird wiederkehrend als stilles Häppchen zu sich genommen.

Schreibwaren, erschienen bei Prestel/ Random House

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar; ich erhalte kein Honorar.