Hat das System oder kann das weg?

…über Geregeltes.

Ich werde manchmal gefragt, wie man beim Zeitunglesen vorgeht, vor allem, wenn man so viel lese.

Ganz einfach: a) nach dem Lust-Prinzip (frei nach Giovanni di Lorenzo) und b) mit System. Ich kenne den Aufbau ‚meiner‘ Zeitungen fast auswendig und habe ein fixes System zur Ordnung der zu lesenden Beiträge. Bei der ZEIT klappe ich den gesamten Corpus auf und finde das Inhaltsverzeichnis (ist dort neuerdings praktisch positioniert, war vorher letzte Seite 1. Buch) und markiere dann, was ich lesen will. Entweder lese ich dann spontan los oder gehe die einzelnen Ressorts/Druckbücher durch und markiere und wähle ggf. genauer aus, priorisiere. Beim Anlesen entscheidet sich dann, ob nur lesen, markieren oder gar archivieren angesagt ist, oder sogar ein Leserbrief/ Autorenkontakt sinnvoll wäre. Auch checke ich alle Artikel auf die Verwendbarkeit/Anregung für meine Autorenarbeit. Soweit erstmal…


So sieht das ZEIT-Inhaktsverzeichnis aus, roter Gelstift der gut gleitet zum markieren. 27/2016