Dank ist ein Bumerang

…über Rückmeldungen.

Heute klingelte mein Bürotelefon mit „Anonym“; eine Anzeige, die ich eher unter die ungeliebten Tagesaufgaben buche. Doch diesmal war, welche Wunder, ein wirklich netter Mensch an der Strippe.

Klaus Kobberger, Inhaber der gleichnamigen Frankfurter Parfümerie in dritter Generation, bedankte sich für meinen Dankesbrief an ihn. Es sei, so führte er aus, im Einzelhandel doch (eigentlich) so einfach, den Kunden glücklich zu machen. Gute Ware, gute Beratung, fertig. Ja, stimmte ich ein, wie bei meiner Firma, aber es ist eben, besonders im Einzelhandel, keine Selbstverständlichkeit mehr. Und so wurden wir uns schnell und freudig einig, dass wir auf dem richtigen Weg waren, sind und werden; und dann das Internet auch keine existenzielle Gefahr ist.

An dieser Stelle soll nun mein Brief stehen, denn, so Kobberger, so schön habe das schon lange keiner mehr formuliert {hier war explizit nur die textliche Formulierung gemeint; Lob ist dort durchaus bekannt}.

Ich kann die Filiale an der Zeil nur empfehlen; haben Sie Spaß und riechen Sie gut. Vielleicht steht Herr Kobberger auch bei Ihnen an der Kasse und wünscht einen guten Tag…

Bildschirmfoto 2015-10-20 um 21.33.33
Typoskript meines Briefes vom 16.10.2015, verschickt per Briefpost. Im vorletzten Absatz von unten, habe ich zwei Sätze ab der Stelle „…Nachfrage,…“ ausgeblendet, da diese Rückschlüsse auf die Verkäuferin öffentlich machen würden.