Apotheken? Sind böse!

…über ein überholtes Geschäftsmodell.

Dialoge zum Haareraufen: „Sie brauchen den Fiebersaft doch sicher schnell?!“, so die Apothekerin zur Mutter mit Kleinkind auf dem Arm, „dann lasse ich den schnell kommen, er wird um 16:15 bei uns eintreffen.“ – Wann trug sich dieses Schauspiel heute zu? Um 11:10. Klar, wenn das die Definition von „schnell“ ist, möchte ich nicht in die langsamen Mühlen der Apotheken geraten. Und doch verwundert und entzürnt es mich, dass diese Läden aus allen Nähten aus einem Sammelsurium von Warennippes bestehen, aber Sachen, die man wirklich braucht (weil krank, Schmerz, ähnliches) immer und immer bestellt werden müssen. Wo ist denn da die verdammte Logik? Und es sind keine Medikamente, die sehr fragil sind, schnell verfallen, kühlpflichtig sind oder so. Es sind die ganz normalen Standardmedikamente. Aber nein, lieber müllt man die Apotheke mit völlig unnnützen Faltencremes und Bandagen voll. Argh!

Wo bestelle ich nach dieser Erfahrung nur noch? DocMorris! Da weiß ich, dass ich warten muss, aber mit gutem Grund. Den Grund, den hiesige Apotheken nicht haben.