Wenn der BMW-Chef synkopiert

…über Anteilnahme.

Ein Freund von mir unkte gleich, als ich ihm sagte, ich würde dem auf der IAA synkopierten VV von BMW, Harald Krüger, einen Genesungsbrief senden.

Neben Genesungswünschen, habe ich zudem ausgeführt, dass die von der Presse so betonte „Weltöffentlichkeit“ einfach mal scheißegal ist.
Und das völlig normal ist bei seinem zwangsweise ungesunden Lebenswandel. Lange Zeit glaubte ich die Mären von viel reisenden, wenig schlafenden, aber dennoch joggenden Managern. Alles Unfug. Natürlich arbeiten sie mehr als der Durchschnitt, doch das was suggeriert wird, entspricht nicht der wirklichen Realität.
Dass das Handelsblatt* dann wirklich die Kerbe mit der fraglichen „Standhaftigkeit“ einschlug, überzeugte mich wieder ein Stück mehr vom Ende der klassischen Presse. Wie kann man so einen hanebüchenen Unsinn kolportieren? (*Danke an den Hinweis von Jens Escher)

Die Antwort seiner Assistentin kam innerst 24 Stunden und das auch noch sehr nett. Wer häufiger mit Büros von hohen Würdenträgern korrespondiert, weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.

Daher freue ich mich umso mehr, dass mein Brief Freude ausgelöst hat;
unerheblich, ob er ihn selber gelesen hat, oder nicht.

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Edit, 19:26h
Vom lieben Jens Escher hier noch der Handelsblatt-Ausschnitt mit den „netten Worten“ – und gleich darunter wird sich entschuldigt. 24 Stunden später. Echte Profis. Eben wirkliche digital na(t)ives.

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